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Einstimmigkeit bei zukünftigen Eigentumsverhältnissen von Dekanatskirche mit Festungsturm und Kreuzkapelle

Gemeenerot Claude Wagner René Sertznig Patrick Frieden

Die meisten Punkte werden einstimmig verabschiedet und betreffen die regionale Musikschule, eine Subvention an Air rescue, Ersetzen von Mitgliedern in verschiedenen beratenden Gemeindekommissionen, eine Konvention betr. die Autostellplatz Regelung bei einem Bauvorhaben sowie Grabkonzessionen.

Mit 9 Stimmen bei 2 Enthaltungen (Räte René Sertznig u Patrick Frieden, beide DP) wird die definitive Einführung der Tonne für organische Abfälle beschlossen. Auf Anfrage von Rat Claude Wagner (DP) bestätigt der Bürgermeister, dass zurzeit keine weiteren Kosten auf die Nutzer zukommen. Die Enthaltung wird begründet durch fehlende Informationen betr. den Einfluss auf die zukünftige Regelung der allgemeinen Müllabfuhr (nur noch 14 Tage Takt? Bei Wochentakt erhöhte Gebühren?) Auch ist Rat Sertznig nicht überzeugt, dass die zusätzliche Mülltonne, verbunden mit einem zusätzlichen Abholdienst, ökologisch für Einzelhaushalte mit geringen Abgabemengen sinnvoll ist.

Einstimmigkeit dagegen beim Prinzipienbeschluss, die beiden Kirchengebäude (Kreuzkapelle und Dekanatskirche) in den Besitz der Gemeinde zu übernehmen resp. zu behalten. Beide Gebäude prägen die Silhouette von Grevenmacher, sind wertvolle, als Denkmal klassierte Gebäude und die Kreuzkapelle ist darüber hinaus Teil des „Monument aux Morts“, so die Erklärungen von Bürgermeister Léon Gloden (CSV). Die Räte Tess Burton (LSAP) und René Sertznig (DP) bedauern, dass zu diesem Zeitpunkt nicht von der Gelegenheit profitiert wurde, Auskunft über die anderen, der Kirchenfabrik gehörenden Immobilien und Ländereien zu erteilen. Die Empfehlungen von Rat Sertznig, beim Abschluss der Konvention sowohl eine genaue Auflistung des Inhaltes der religiösen Gebäude zu erstellen, der in Gemeindebesitz übergehen wird, als auch in die Konvention einzuschreiben, dass die Gemeinde das Recht behält, die Räumlichkeiten unentgeltlich wie bisher von den kulturellen Vereinen nutzen zu lassen, werden als sachdienlich angenommen.