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Gemeinderatssitzung vom 29. September 2017

Gemeenerot Claude Wagner René Sertznig Patrick Frieden

Zusatzkredit für die Terrasse beim Restaurant ‚Cento Vini‘ und Verzögerung beim Einzug der Jugend in die Zéintscheier sorgen für Diskussionen. Rat Marc Schiltz verabschiedet sich als einziges Gemeinderatsmitglied, das bei den anstehenden Gemeindewahlen nicht mehr antritt.

In Rekordzeit wird der Grossteil der Sitzung abgearbeitet. Ein Kaufkompromiss für die Vergrösserung des Schulhofes wird ebenso einstimmig genehmigt wie die Abtretung eines Platzes zur Anlage eines Bürgersteiges in der Flaxweilerstrasse auf Potaschberg, eine Konvention mit Creos, eine weitere Konvention betr. eine Entschädigungszahlung für fehlende Autostellplätze bei einem Bauvorhaben. Ebenfalls einstimmig werden Friedhofskonzessionen bewilligt, die Jahresrechnung des Zivilhospizes für das Jahr 2015 gutgeheissen, Zeitverträge in der regionalen Musikschule genehmigt genauso wie zwei PAP Anträge. Ausserdem werden Subsidien an Tennisclub und Fotoclub für Materialanschaffungen bewilligt, wie auch die Liste der Abänderungen im ordentlichen Haushalt angenommen wird.

Kostenanschläge im Betrag von 301.000 € für die Verlegung eines Teils der Wasserleitung Geyershof-Grevenmacher nahe der Ortschaft Lellig sowie im Betrag von 20.000 € für die Instandsetzung von Bürgersteigen an zwei verschiedenen Orten wird ebenfalls noch einstimmig genehmigt. Einen Zusatzkostenanschlag im Betrag von 28.000 € für die Terrasse beim Restaurant ‚Cento Vini‘ trägt die DP Fraktion nicht mit. Rat René Sertznig (DP) erklärt: bereits bei der Genehmigung vom Hauptkostenanschlag bestand die DP Fraktion darauf, dass die Terrasse so angelegt werden soll, dass sie funktionell zu bedienen ist. Da die Speisen, mangels Lastenaufzug, allesamt durch den Personenaufzug oder die Treppe von der Küche zur Terrasse und das gebrauchte Geschirr auf demselben Weg wieder zurück gebracht werden müssen, und kein Kredit für eben diesen Lastenaufzug vorgesehen ist, verweigert die DP Fraktion ihre Zustimmung zum Zusatzkostenanschlag.

Bürgermeister Léon Gloden (CSV) teilt mit, dass die Funktion ‚hot city‘ ab sofort in Betrieb ist und dass die Gemeinde am Kauf eines Grundstücks mit Wochenendhaus Ecke rue Victor Prost/Route du Vin interessiert ist. Monique Hermes (CSV) klärt über den Hobsbrauch in Grevenmacher (1589) auf.

Bei den Fragen der Ratsmitgliedern an den Schöffenrat sei hervorgehoben, dass Rat Patrick Frieden (DP) nachfragt, warum der CRIAJ (centre de rencontre, d’information et d’animation pour jeunes), nachdem die Räume in der Luxemburgerstrasse geschlossen wurden, nicht sofort in die Zèintscheier umziehen konnte? Alle Ratsmitglieder bedauern diesen Umstand. Als Ursache wird einerseits ein Fehler bei der Post angegeben, die vergessen hat eine Anschlussleitung zu verlegen, die aber aus Sicherheitsgründen absolut erfordert ist, andererseits habe das Ministerium nicht rechtzeitig einen Teil der Möbel geliefert.

Rat Metty Scholtes (LSAP) fragt nach, wann endlich die Gemeinde an öffentlichen Plätzen, so auch am neu eingeweihten Platz auf dem Marktplatz, Aschenbecher für die Entsorgung der Zigarettenkippen installiert. Rat Claude Wagner (DP) kommt auf den Vorfall beim Gebäude des Weinpavillons ‚Bistro Quai‘ (Schmierereien) zu sprechen und bittet ausserdem darum, die Buslinie Grevenmacher – Junglinster an die aktuellen Bedürfnisse, besonders für Gymnasialschüler, anzupassen.

Abschliessend macht Rat Marc Schiltz (CSV) einen Rückblick auf seine Zeit im Gemeinderat und bedankt sich bei allen für die konstruktiven, wenn auch manchmal kontrovers geführten Gespräche, die aber immer einen respektvollen Rahmen eingehalten haben. Bürgermeister Léon Gloden (CSV) bedankt sich bei Marc Schiltz für dessen Einsatz und stellt eine Ehrung nach den Gemeindewahlen in Aussicht. Sämtliche Ratsmitglieder schliessen sich den Worten des Bürgermeisters an.