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Vorwurf der CSV Maacher: „Niewt de Punkt“ – Oktober 2016

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Der Vorwurf der CSV Maacher, dass die Opposition im Gemeinderat die Entstehung von 250 neuen Parkplätzen in den kommenden Jahren endlich zur Kenntnis nehmen und anerkennen soll ist in den Augen der DP Maacher eine dümmliche Aussage: zu keinem Zeitpunkt versagte die Opposition diese Kenntnisnahme und sie erkennt sie auch an, was sie der CSV/déi gréng Majorität auch bereits mehrmals mitteilte. Warum also eine solche Unterstellung? Lediglich empfiehlt die Opposition, ja fordert sogar, dass die verschiedenen Baustellen besser aufeinander abgestimmt werden müssen. Daher ist es wichtig, zuerst 100 öffentliche Stellplätze im Zentrum zu schaffen und dann erst die zirka 20 Stellplätze oberhalb der Gemeinde zu entfernen. Parkplätze bei der Schleuse und beim neuen Polizeigebäude an der Weinstrasse ersetzen nicht die demnächst fehlenden Zentrumsparkplätze!!

Zum Verkehrskonzept: wir zitieren aus einem Artikel des Luxemburger Wort vom 19.08.2016 (nas):
Umdenken müssen die Verkehrsteilnehmer vor allem im historischen Stadtkern So sind die Rue Syr, die Rue de l’Eglise und deren Seitengassen sowie die Rue Neuve zu Begegnungszonen mit einem Geschwindigkeitslimit von 20 Stundenkilometern umgeändert worden. Hier werden die öffentlichen Wege gleichermaβen von Fuβgängern, Rad- und Autofahrern genutzt. Bürgersteige gibt es nicht. Etwas anders sieht es indes in der Rue des Tisserands aus, die nun als Wohnzone ausgewiesen ist: Während auch dort die öffentlichen Wege von allen Verkehrsteilnehmern genutzt werden und die maximal erlaubte Geschwindigkeit bei 20 Stundenkilometern liegt, gilt diese Zone aber als Begegnungsstätte für die Einwohner und als Spielort für die Kinder. Vorsicht ist geboten. (Ende Zitat)

Soviel zum Verkehrskonzept. Verstanden? … Na dann denken Sie mal bitte um!!

Wir wollen nicht alles schlecht reden. Aber einige Kritikpunkte gibt es eben! Lob und Selbstlob gibt es ja für die Arbeit des Schöffenrates genügend, als Oppositionspartei haben wir halt eine andere Aufgabe.

Die Arbeiten in der Rue de la Moselle und an der „Rouderbach“ (Kanalisationsarbeiten um den Anschluss an die Kläranlage zu garantieren) hat laut CSV die DP/LSAP-Koalition immer wieder hinausgezögert. Dabei weiss die CSV ganz genau, dass bereits unter der DP/LSAP Koalition während einigen Jahren die erforderlichen Kredite im Budget eingeschrieben waren. Nur konnten die Arbeiten nicht beginnen, da das Dossier über Jahre hinweg bei der staatlichen Oberbehörde blockiert war. Auch bei der jetzigen CSV/déi gréng Koalition hat es bis zum 5. Jahr ihrer Amtszeit gedauert, bis die erforderlichen Genehmigungen vorlagen! Soll die Vereinfachung der Verwaltungsprozeduren denn jetzt schon greifen?